Uni/Studium

Mappen, Ordner oder Hefte? – So organisierst du deine Materialien

13. November 2017
Beschriftete Ordnerrücken

Materialien gibt es an der Uni reichlich. Egal ob Handouts, Texte, Präsentationsfolien oder Skripte – ausgedruckt oder digital hochgeladen – daran kommt man einfach nicht vorbei. Gerade für mich als Erstsemester haben diese Ansammlungen von Zetteln erstmal erschlagend gewirkt, war ich es aus der Schule doch gewohnt, dass man ab und zu Mal Arbeitsblätter bekommt, die bereits schön gelocht sind und die man direkt abheften konnte.

An der Uni Göttingen ist es so, dass das Meiste an Materialien online hochgeladen wird und man als Student mit seinen Zugangsdaten darauf zugreifen kann. Dann kann man sich Skripte, Präsentationen und Texte für Seminare ganz bequem runterladen und gegebenenfalls ausdrucken. Erfahrungsgemäß ergibt dies auch Sinn, denn es ist immer hilfreich, sich die ein oder anderen handschriftlichen Notizen zu verschiedenen Stichpunkten oder Textpassagen zu machen. Wohin aber mit dem ganzen Zettelkram, wenn er erstmal ausgedruckt ist? Dafür gibt es viele Möglichkeiten: Ein großer Ringbuchordner, viele kleine Mappen, Hefte, Klemmmappen… Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Im Folgenden werde ich nun darauf eingehen, welche Methode sich für mich als am parataktischen herausgestellt hat. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass mein Studiengang, wie die meisten denke ich, in Module (in meinem Fall fünf Stück) aufgeteilt ist, in denen es jeweils Vorlesungen und Seminare, sowie Tutorien und Übungen zu den Vorlesungen gibt.

kleine Ringbuchordner für bessere Organisation der Materialien

Für jedes Modul habe ich mir einen kleinen lila Ringbuchordner zugelegt, in dem ich alle Zettel, die ich bekomme oder selbst ausdrucke, abheften kann. Durch die Ringe ist es super einfach, immer durch die Materialien zu blättern und genau das zu finden, was man sucht und auch Dinge nachträglich abzuheften und an die richtige Stelle zu sortieren, ohne gleich alle anderen Zettel ausheften zu müssen. Auf der anderen Seite sind die Ordner nur etwa ein Drittel so breit wie gewöhnliche Ringbuchordner, sodass sie viel weniger Platz wegnehmen. Durch die äußere Papphülle sind zudem auch viel leichter.

Papptrennblätter für Materialien von Seminaren und Vorlesungen

Da zu einem Modul mehrere Teile (meistens eine Vorlesung und ein Seminar) zählen, unterteile ich die Ordner noch einmal mit entsprechend vielen Papptrennern, auf die ich den Namen der jeweiligen Veranstaltung schreibe und ob es sich um ein Seminar oder eine Vorlesung handelt. Für Übungen und Tutorien, die sich auf die Vorlesung beziehen, habe ich keine extra Trennung eingeführt, da sie sich sowieso auf Inhalte der Vorlesung beziehen und diese ergänzen. Außerdem ist es so auch leichter die einzelnen Teile umzublättern und schnell zu den gewünschten Seiten zu kommen.

Als weitere Maßnahme, damit ich schnell finde, was ich suche, schreibe ich auf die Ordnerrücken immer den Namen meines Moduls und zusätzlich noch, an welchen Tagen ich Veranstaltungen aus diesem besuche. So muss ich am Morgen immer nur schnell die Ordner greifen, die zum jeweiligen Tag passen und nicht erst noch alles mit meinem Stundenplan abgleichen.


Bis jetzt bin ich mit diesem System sehr zufrieden und habe all meine Materialien so immer gut sortiert. Habt ihr ein ähnliches System oder sortiert ihr ganz anders? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial