Handlettering

[Handlettering] Tombow vs. Faber Castell

5. Dezember 2017
Handlettering Alphabet

Eines meiner Hobbys ist das Handlettering. Perfekt zum Runterkommen und Entspannen und man kann damit schöne Schriftzüge gestalten, die sich ideal als Geschenk verwenden lassen. Im Laufe der Zeit habe ich für das Handlettering verschiedene Stifte ausprobiert, die ich euch heute einmal vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um Stifte der Marke Tombow und Faber Castell.

Tombow: Bei den Tombows habe ich die beiden WS-BS 150 Stifte mit Brush-Tip in beiden stärken, sowie zahlreiche Farben aus der DualBrush ABT Kollektion. Um den Vergleich zu erleichtern, werde ich mich nur auf die schwarzen Stifte konzentrieren. Dabei ist festzuhalten, dass die WS-BS Stifte besser für kleinere Schriftzüge geeignet sind, während man mit den ABT Stiften auch auf DIN A4 gut arbeiten kann.

Bei den WS-BS Stiften besteht ein Unterschied auch darin, dass es zwei Varianten des Stiftes gibt. Einmal die etwas weichere (schwarz) und die etwas härtere (blau). Hierbei empfehle ich mit der härteren zu starten, da sie sich wesentlich besser kontrollieren lässt, gerade wenn man erst anfängt. Später kann man dann immer noch zur weicheren Spitze umschwenken, um dort größere Kontraste in der Liniendicke zu erzeugen.

Handlettering Faber Castell M

Die Stifte der ABT Kollektion kommen in den verschiedensten Farben, wie bereits erwähnt, und eignen sich daher auch besonders gut, um sie auf weißem Papier zu verwenden und ein bisschen mehr Farbe in das ganze zu bringen. Durch ihre dickere Spitze kann man damit schöne große Handletterings erstellen. Die zweite, kleinere Spitze ermöglicht aber auch feinere Schriftzüge. Auch hier gilt: Übung macht den Meister. Es ist am Anfang ziemlich schwierig, mit einer Brush-Tip umzugehen, aber nach einiger Übung lappt es dann!

Faber Castell: Bei Faber Castell gibt es nur einen Stift, der eine Brush-Tip hat, nämlich der PITT artist pen B. Hiermit kann man zwar ähnliche Ergebnisse wie mit den Tombow Stiften erzielen, jedoch lange nicht so filigran und einfach. Bei Faber Castell solltet ihr euch also auf die übrigen Stifte stürzen! Diese kommen nämlich in unglaublich vielen Dicken, sodass man je nach Größe des gewünschten Schriftzuges, wählen kann. Außerdem ist es auch möglich, mit den normalen Finelinern (PITT artist pen XS, S, F, M) einen Effekt wie mit einer Federspitze zu erzielen, wie ihr hier seht:

Handlettering Faber Castell

Die Stifte haben also ganz unterschiedliche Eigenschaften und eignen sich daher je nach dem, was ihr machen wollt, besser oder schlechter. Mein Tipp: Kauft euch von allem erst einmal einen oder zwei Stifte zu ausprobieren. Sowohl Faber Castell als auch Tombow ist nicht ganz billig, also testet die Stifte im Laden, kauft euch ein zwei zur Probe und testet sie erst einmal ausgiebig, bevor ihr ein ganzes Bündel kauft.

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